Detlef Hempel - NLP & Coaching Praxis - Wiesbaden - Frankfurt - Mainz - Rhein-Main


NLP Glossar Definitionen & Begriffe Buchstabe R

Mein NLP-Glossar bzw. NLP-Lexikon oder NLP-Wörterbuch, beschreibt Ihnen die wichtigsten NLP-Definitionen und NLP-Begriffe.


Rahmen
Im ­NLP wird mit Rahmen der Kontext, der Interpretationszusammenhang sowie das Umfeld für einen Gedanken, ein Gefühl, eine Wahrnehmung, Aussage, Erfahrung, Verhaltensweise usw.bezeichnet.
Rapport
[lat.-mlat.-fr.] Unmittelbarer Kontakt zwischen zwei Personen. Mit einem anderen Menschen „auf der gleichen Wellenlänge” sein. Die Qualität des emotionalen Kontaktes zwischen zwei oder mehreren Menschen. Ein guter Rapport gilt als Voraussetzung für jede veränderungswirksame Arbeit mit Klienten und tritt auf, wenn man das Verhalten des Klienten auf vielen unterschiedlichen Ebenen pacet.
Realität
[lat.-mlat.-fr.] Wirklichkeit. Dem Menschen ist es nicht möglich, die Realität so zu erfahren, wie sie „wirklich” ist, da die Informationenbei jeder Sinneswahrnehmung durch unterschiedliche Filter gehen und sortiert werden. So nimmt jeder Mensch – gemäß seinem Modell der Welt – eine unterschiedliche Realität wahr. Die Realtiät, die wir erfahren ist eine Spiegelung unserer Glaubenssätze.
Referenzerfahrung
Die Erfahrung, die eine Person in einer bestimmten Situation als Vergleich für diese Situation heranzieht und so als Quelle für Information verwendet.
Referenzsystem
Das Sinnessystem, in dem jemand die abgerufene Information auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.
Reframing
(neu rahmen) Ein im NLP verwendeter Prozeß, durch welchen der Klient die positive Absicht, den sekundären Gewinn des inneren Programms oder des „Persönlichkeitsanteils” hinter dem problematischen Verhalten erkennt, das/der nur deshalb verursacht wurde, um diese posititve Absicht/diesen sekundären Gewinn sicherzustellen. Es werden neue Verhaltensmöglichkeiten etabliert, indem man den Teil, der für das problematische Verhalten zuständig ist, die Verantwortung dafür übernehmen läßt, andere Verhaltensweisen einzusetzen, die der gleichen positiven Absicht gerecht werden, jedoch nicht die vorherigen problematischen Nebenerscheinungen haben. Die drei wichtigsten Reframing-Arten sind das Bedeutungs-Reframing, das Kontext-Reframing sowie das ­Six-Step-Reframing.
Re-Imprint
(Neu-Prägung) Von R. Dilts entwickeltes Format, welches auf der Vorannahme basiert, daß Prägungen aus der Vergangenheit durch Hinzufügen von wichtigen Ressourcen, die zum damaligen Zeitpunkt nicht vorhanden waren, und durch Rollentausch mit den in der damaligen Situation noch beteiligten Personen neu-geprägt werden können.
Repräsentation
[lat.-fr.] Informationen, die die Sinnessysteme aufnehmen, werden – den jeweiligen individuellen Filtern entsprechend – im Gehirn auf unterschiedliche Art und Weise gespeichert und können dann abgerufen werden. Diese Repräsentationen beeinflussen bewußt oder unbewußt das Erleben und Verhalten eine Person.
Darstellung von Informationen im Bewußtsein.
Repräsentationssystem
Die Art, wie äußerlich wahrgenommene Ereignisse – nach Durchlaufen der individuellen Filter einer Person – von dieser innerlich reräsentiert werden. Es gibt fünf nonverbale (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch) und ein verbales (auditiv-innerer Dialog) Repräsentationssystem, die der Mensch zur externen Wahrnehmung und internen Weiterverarbeitung der Wirklichkeit zu seinem Modell der Welt verwendet.
Ressource
[lat.-fr.] Hilfsmittel zur Erreichung von Wunschzielen. Eine der Grundannahmen des NLP ist – wie auch in den meisten anderen humanistischen Therapieverfahren –, daß ein Klient bereits über sämtliche zur Veränderung notwendigen Ressourcen verfügt, er diese nur vielleicht noch nicht so organisieren kann, wie es zur Veränderung notwendig wäre. Der NLP-Beratungsprozeß zielt auf das Bewußt- und Nutzbarmachen dieser Ressourcen und organisiert diese auf eine sinnvolle und nützliche Weise. Zu den Ressourcen zählen jegliche (Hilfs-)Mittel, die verwendet werden können, um zum Erreichen eines Zieles beizutragen: Physiologie, Zustände, Gedanken, Strategien, Erfahrungen, Menschen, Ereignisse oder Besitztümer.
Ressource-Zustand
Die Gesamtheit des neurologischen und physischen Erlebens in einer Situation, in der jemand sich ressourcenreich, d.h. über alle Kräfte verfügend, der Situation gewachsen fühlt. Dieser Zustand kann geankert und bei Bedarf genutzt werden, um mit schwierigen Zuständen und Situationen leichter umgehen zu können oder diese zu verändern.
Ressource-Physiologie
Ähnlich der Ziel-Physiologie. Die Ressource-Physiologie tritt auf, wenn sich der Klient die Ressource repräsentiert, mit deren Hilfe er sein Ziel erreichen kann.
Rückwärts-Strategie
Diese Methode ist besonders zur Verwendung im Coaching geeignet. Sie dient dem Entwickeln von konkreten Handlungszielen. Durch die Prozeßinstruktion: „Stelle Dir vor, Du hast Dein Ziel bereits erreicht ... wie bist Du dahingekommen? ... was geschah davor? ... und davor? ... usw. geht der Klient in den gewünschten Zustand und gewinnt dadurch Souveränität, Glauben an den Erfolg und vor allen eine Vorstellung von den Konsequenzen seines Ziels. Durch diese Strategie erreicht er quasi den Erfahrungsvorsprung, den er hätte, wenn er ein ähnliches Ziel bereits erreicht hätte.

© Detlef Hempel



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