Detlef Hempel - NLP und WISA - Coaching-Institut & Praxen - Wiesbaden - Frankfurt - Mainz - Rhein-Main


NLP Glossar Definitionen & Begriffe Buchstabe P

Mein NLP-Glossar bzw. NLP-Lexikon oder NLP-Wörterbuch, beschreibt Ihnen die wichtigsten NLP-Definitionen und NLP-Begriffe.


Pacing
Ein Verfahren, um bewußten und unbewußten Rapport aufzubauen und eine Zeitlang aufrechtzuerhalten, um den Klienten in eine Veränderung hineinzu„leaden”. Durch das Pacen läßt man sich bewußt und unbewußt auf das Modell der Welt des anderen ein und kommt so in Kontakt mit dem Kern des Klienten, kann ihn und sein Verhalten besser respektieren und aus dieser Haltung heraus den Rapport verbessern. Man kann Einstellungen, Gedanken und Repräsentationssysteme ebensogut pacen wie Körperhaltung, Atmung und Verhaltensweisen. Wörtlich bedeutet „to pace”: mitkommen mit, Schritt halten mit, einen Schritt auf dem Weg begleiten.
Paraphrasieren
Das Gesagte wird noch eimal, in eigenen Worten, unter Verwendung der Schlüsselwörter und der Prädikate des Klienten, zusammengefaßt und wiederholt. Siehe Backtrack.
Persönlichkeitsanteil
Teilpersönlichkeiten mit Absichten, die manchmal miteinander in Konflikt sind. Eine metaphorische Art, über unabhängige Verhaltensprogramme und ­strategien zu sprechen. Diese Programme oder „Teile” entwickeln oft eine eigene Verhaltensweise, die zu einem ihrer Erkennungsmerkmale wird.
Phobie
[gr.-nlat.] Krankhafte Angst. Eine unerwünschte, assoziierte, körperlich starke Angstreaktion auf eine Person oder auf ein traumatisches Ereignis aus der Vergangenheit. Dieser Stimulus wird mehr oder weniger stark hochgeneralisiert, so daß jedesmal, wenn dieser oder ein ähnlicher Stimulus auftaucht, die gleiche Körper-Reaktion ausgelöst wird.
Physiologie
[gr.-nlat.] Der von einem außenstehenden Beobachter wahrnehmbare nonver-bale Anteil eines inneren Zustands, z.B. Bewegungen, Durchblutung, Atmung, Klang der Stimme, Augenbewegung, Spannung der Muskulatur usw. Wird unterschieden in Problem-Physiologie, Ziel-Physiologie, Versöhnungs-Physiologie und Ressource-Physiologie.
Physiologie-Wechsel
Wechsel der verschiedenen Physiologie-Arten, anhand dessen der Therapeut die Wirksamkeit der Interventionsschritte überprüfen kann.
Polaritäts-Responder
(polarity responder) Ein Mensch, der immer das Gegenteil von dem tut, was man ihm sagt. Der typische „Trotzkopf” oder „Kontra-Geber”. Werden in der Kommunikation dadurch „überlistet”, daß man von ihnen das Gegenteil dessen verlangt, was man erreichen möchte.
Position
[lat.] Eine bestimmte Perspektive oder ein Standpunkt. Im NLP gibt es drei Gundpositionen, aus denen man ein bestimmtes Erlebnis wahrnehmen kann:
die erste Position impliziert, daß man etwas assoziiert durch die eigenen Sinneskanäle, aus der Ich-Perspektive, sieht;
die zweite Position impliziert, daß man etwas so sieht, als würde man alles mit den Sinneskanälen einer anderen beteiligten Person wahrnehmen, so daß man mit dessen Realität und Modell der Welt in Kontakt ist und so Verständnis für das Handeln dieser Person aufbaut;
die dritte Position schließlich beinhaltet, daß man zurücktritt und alles aus der Position eines unbeteiligten, wohlwollenden Beobachters betrachtet, der die Beziehung zwischen einem selbst und den anderen Beteiligten aus einer ­dissoziierten Perspektive wahrnimmt. Siehe 1.-2.-3.-Position.
Positive Absicht
Eine der Grundannahmen im NLP, die besagt, daß jedes Verhalten, ganz egal als wie negativ oder schlecht es bewertet wird, von einer positiven Absicht angetrieben wird, doch manchmal gibt es nur eine einzige Möglichkeit, diese postive Absicht zu verwirklichen, nämlich dieses negative Verhalten. Wenn andere Wege gefunden werden, diese positive Absicht adäquat und unter Berücksichtigung der inneren Ökologie zu verwirklichen, kann das negative Verhalten aufgegeben werden.
Prädikate
[lat.] Grammatischer Kern einer Aussage. Prozeßwörter (wie Verben, Prädikate, Adverbien und Adjektive), die ein Mensch auswählt, um ein Thema zu beschreiben. Durch das Kalibrieren auf die Prädikate kann der Therapeut identifizieren, welches Repräsentationssystem ein Mensch benutzt, um Informationen zu verarbeiten und seine Intervention so darauf abstimmen, daß der Klient die Anweisungen leicht nachvollziehen kann.
Primäres Repräsentationssystem
Menschen benutzen, bedingt durch ihre Erziehung und andere Faktoren, meist einen einzigen Sinn konsequent stärker als alle anderen, um Erfahrungen zu verarbeiten und zu organisieren. Das primäre Repräsentationssystem legt viele Persönlichkeitszüge wie auch Lernfähigkeiten fest.
Problem-Physiologie
Der Zustand, aus dem heraus der Klient benennt, was er als problematisch empfindet und auf welche Weise er dies im einzelnen tut.
Programmieren
[gr.-lat.] Im NLP geht es neben der effektiven Kommunikation um die Steuerung und Veränderung von subjektivem Erleben, also im weitesten Sinne um Persönlichkeitsentwicklung. Dabei hat die Arbeit mit NLP das Ziel, alte, nicht mehr zeitgemäße und somit unötig begrenzende Programme im Menschen zu erkennen und so zu erweitern, daß mehr Flexibilität und Wahlfreiheit entsteht. Das Wort Programmieren impliziert auch die Annahme, das der Mensch im Laufe seiner Erziehung „programmiert” wurde, durch Erlebnisse oder Personen, und daß diese „Programme” heutige Probleme verursachen, jedoch kann man (vor allem mit NLP) ein Programm neu schreiben und verändern.
Prozeß
[lat.-mlat.] Ablauf, Hergang, Entwicklung. Ereignisse, die beobachtet werden können, und die sich währenddessen verändern und kontinuierlich oder schrittweise aufeinander folgen.
Prozeß-/Filtermechanismen
Die drei Grundmechanismen, die im NLP für jede menschliche Modellbildung angenommen werden: Generalisierung, Tilgung und Verzerrung.
Prozeßorientierte Therapie
Eine Therapieform, die nicht danach fragt, warum ein bestimmtes (Problem-)Verhalten auftritt, wie z.B. die Psychoanalyse, sondern die sich für das Wie interessiert, also für die Frage: wie wird ein (Problem-)Verhalten erzeugt und wie kann man es wieder ändern?
Prozeßinstruktionen
Prozeßorientierte ­Sprache auf der Basis des Milton-Modells. Kunstvoll vage Sprachmuster, die es dem Klienten ermöglichen sollen, die seitens des Beraters angebotenen unspezifischen Formulierungen (Generalisierungen, Nominalisierungen, unspezifizierte Verben usw.) mit eigenem Inhalt zu füllen. Der Hypno-Talk bezieht sich nicht auf den Inhalt der Erfahrung des Klienten, sondern auf den jeweiligen Prozeß, den Verlauf der Erfahrung, die der Klient gerade durchläuft.
Psychosomatische Krankheit
Auf psychischen Ursachen beruhende körperliche Krankheiten. Viele Vertreter der Alternativ-Medizin sowie der Psycho-Neuro-Immunologie gehen mittlerweile von der Annahme aus, das der größte Prozentsatz aller körperlichen Krankheiten psychisch bedingt ist.

© Detlef Hempel



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