Detlef Hempel - NLP & Coaching Praxis - Wiesbaden - Frankfurt - Mainz - Rhein-Main


NLP Glossar Definitionen & Begriffe Buchstabe K

Mein NLP-Glossar bzw. NLP-Lexikon oder NLP-Wörterbuch, beschreibt Ihnen die wichtigsten NLP-Definitionen und NLP-Begriffe.


Kalibrieren
Genaues Erkennen des inneren Zustandes einer anderen Person durch Lesen ihrer nonverbalen Signale; wird auch als „eichen” bezeichnet. Dadurch, daß man die Schärfe der fünf Sinne benutzt, um spezifische Wechsel und Veränderungen im äußeren Zustand einer Person zu bemerken, d.h. Stimmlage, Körperhaltung, Gestik, Hautfarbe (Durchblutung), Muskelspannung usw., erkennt man, wann Veränderungen im inneren Zustand der Person auftreten.
Kalibrierte Schleife
Unbewußts Kommunikationsmuster, bei dem in einer fortlaufenden Interaktion Verhaltens-Hinweise eines Menschen spezifische Reaktionen eines anderen Menschen auslösen. Wird auch manchmal als Übertragung-Gegenübertragung bezeichnet.
Karte der Realität
Das individuelle Abbild der Welt, das sich jeder Mensch aus seinen individuellen Wahrnehmungen und Erfahrungen erschafft. Modell der Welt.
Kategorisieren
Etwas, z.B. ein bestimmtes Ereignis oder Verhalten, wird nach bestimmten Kategorien geordnet, eingeordnet.
Kinästhetisch
[gr.-nlat.] Die Körperempfindungen betreffend. Unterscheidet man wie folgt:
1. taktil: die sensorischen Empfindungen auf der Haut;
2. propriozeptiv: die sensorische Rückmeldung der Muskulatur und andere körperinterne Empfindungen;
3. beurteilende Meta-Empfindungen: diese Gefühle sind keine direkten Empfindungen aus einer bestimmten Situation, sondern Bewertungen, die erst nach dem Auftreten eines bestimmten Sinnesreizes entstanden und von diesen abgeleitet sind, dazu gehören auch Emotionen, auch viszerale (das Körperinnere betreffende) Kinästhetik genannt. Eines der fünf nonverbalen Repräsen-tationssysteme. Siehe im Kapitel.
Kodex
[lat.] Sammlung von Normen, Regeln eines Bereichs. Ungeschriebene Regeln des Verhaltens und des Handelns, an denen sich eine (gesellschaftliche) Gruppe orientiert.
Koinzidenz
[lat.-nlat.] Das Zusammentreffen, fallen zweier Ereignisse o.ä.
Kollabieren
Einen Kollaps erleiden. Siehe Anker kollabieren.
Kollidieren
[lat.] Zusammenstoßen, mit anderen Dingen zusammenprallen (und nicht zu vereinen sein, im Widerspruch zueinander stehen). Zur gleichen Zeit stattfinden. Siehe Anker kollabieren.
Kommunikation
[lat.] Verständigung untereinander, zwischenmenschliche Weitergabe von Information, besonders mit Hilfe von Sprache, Zeichen etc.
Kompetenz
[lat.] Sachverstand, Fähigkeiten, Zuständigkeit.
Komplexe Äquivalenz
Die Gleichsetzung unterschiedlicher Sachverhalte; zwei verschiedene Aussagen werden in einer solchen Weise miteinander verbunden, daß man sie als gleichbedeutend, gleichwertig ansehen kann oder soll. Beispiel: „Er kommt zu spät zu unserem Treffen, d.h. ihm liegt nichts daran.” Eine der Meta-Modell-Verletzungen.
Konditionieren
[lat.] Bestimmte Reaktion hervorrufen. Einen Stimulus mit einer bestimmten Reaktion verbinden. Taucht derselbe Stimulus auf, wird automatisch dieselbe Reaktion ausgelöst. Haupterklärung für die Wirkungsweise von Ankern.
Kongruenz
[lat.] Übereinstimmung. Ein Zustand, in dem eine Person das tut, was sie sagt und denkt. Alle Ressourcen sind auf ein Ziel fokussiert, und alle Persönlichkeitsanteile arbeiten für das Erreichen dieses Ziels zusammen. Ggs. Inkongruenz.
Konjunktiv-Manöver
Siehe Als-ob-Rahmen
Körpersprache
Der bedeutungstragende Anteil aller körperlichen Erscheinungen. Im NLP, wie auch in anderen Modellen des menschlichen Verhaltens geht man davon aus, daß sich jeder innere Zustand auf die eine oder andere Weise im äußeren, körperlichen Verhalten zeigt. So ist jedes Verändern der Hautdurchblutung ebenso ein Teil der Körpersprache wie Gesten, Kopfbewegungen, Veränderung des Sitzposition usw., soweit sie Ausdruck eines inneren Geschehens sind. Die Zuordnung von innerem Geschehen und der dazugehörigen Körpersprache geschieht über das Kalibrieren.
Kontext
[lat.] Der umgebende inhaltliche (Gedanken-, Sinn-) Zusammenhang, in dem eine Äußerung steht und der Sach- und Situationszusammenhang, aus dem heraus sie verstanden werden muß. Siehe Kontext-Reframing.
Kontext-Reframing
Eine Form des Reframings, die benutzt wird, um jemanden zu zeigen, daß kein Verhalten an sich negativ oder schlecht ist, sondern daß es vom Kontext abhängt, wie eine Bewertung zu erfolgen hat. Das Verhalten wird in einen anderen Kontext gebracht, in dem es positiv bewertet werden kann; der Kontext, der Zusammenhang, das Umfeld einer Aussage wird verändert (ausgewechselt), um ihr eine andere Bedeutung zu geben, indem man fragt: „In welchem Kontext wäre dieses Verhalten wünschenswert?”
Kreativer Teil
Metaphorische Umschreibung für den Persönlichkeitsanteil in uns, der zu kreativen Höchstleistungen in der Lage ist und der voll aus allen, dem Unbewußten zugänglichen Quellen schöpfen kann. Siehe Six-Step-Reframing und Teile verhandeln.
Kreativität
[lat.-nlat.] Schöpferische Kraft, kreatives Vermögen, das Schöpferische im Menschen.
Kriterien-Hierarchie
Nach Wichtigkeit geordnete Kriterien und/oder Werte einer Person. Siehe Hierarchie.
Kriterium, Kriterien
[gr.-nlat.] Prüfstein, Kennzeichen. Etwas, was für jemanden in einem bestimmten Zusammenhang wichtig ist. Auch im Sinne von „Werten” zu verstehen. Der Standard, auf dem eine Evaluierung beruht.
Kriteriums-Äquivalenz
Die Verhaltensweisen, Wahrnehmungen, Eigenschaften, Umstände usw., die ein Kriterium erfüllen.

© Detlef Hempel



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