Detlef Hempel - NLP und WISA - Coaching-Institut & Praxen - Wiesbaden - Frankfurt - Mainz - Rhein-Main


NLP Glossar Definitionen & Begriffe Buchstabe I

Mein NLP-Glossar bzw. NLP-Lexikon oder NLP-Wörterbuch, beschreibt Ihnen die wichtigsten NLP-Definitionen und NLP-Begriffe.


Identität
[lat.] Die als „Selbst” erlebte innere Einheit eines Menschen. Das grundlegende Selbstbild, für wen er sich hält, wer er zu sein meint, die Gesamtheit seines Seins, die tiefsten, zentralen Werte und die Aufgabe oder Mission eines Menschen in seinem Leben. Die Identität eines Menschen elizitiert man mit der Frage: Wer? Die höchste personale logische Ebene (nach Dilts).
Idiomotorische Bewegungen
Vom Unbewußten gesteuerte Bewegungen, z.B. ein leichtes Kopfnicken oder Zucken der Mundwinkel. Wenn ein Klient mit idiomotorische Bewegungen reagiert, hat man Rapport mit dem Unbewußten aufgebaut.
Imagination
[lat.] Bildhaft anschauliches Denken. Die Kraft der Vorstellung. Viele Techniken im NLP basieren darauf, daß der Klient seine Vorstellungskraft nutzt und dadurch neue Möglichkeiten des Erlebens und Verhaltens erwirbt.
Implizit
[lat.] Mit enthalten, mit gemeint, aber nicht ausdrücklich gesagt. Nicht aus sich selbst zu verstehen, sondern logisch zu erschließen. Ggs. Explizit.
Imprint (Prägung)
[engl.] Imprint bedeutet soviel wie Prägung und ist von dem gleichnamigen Begriff, wie er von Konrad Lorenz in der Verhaltensforschung verwendet wurde, abgeleitet.
Prägung wird in der Verhaltensforschung der Vorgang genannt, bei dem ein Jungtier während einer speziellen, sensiblen Phase seiner Entwicklung eine Erfahrung macht, die für das ganze weitere Leben prägend, unveränderbar entscheidend sein wird.
R. Dilts versteht unter Imprint ein prägendes, emotional sehr starkes Erlebnis in der Vergangenheit (Kindheit). Dabei sind sowohl positive wie auch traumatische Erlebnisse gemeint. In der Therapie befassen wir uns allerdings meist mit traumatischen Erlebnissen, die auf der damaligen Entwicklungsstufe emotional und intellektuell nicht verarbeitet werden konnten und so zu einem entsprechenden Imprint geführt haben. Der traumatisierte Persönlichkeitsanteil bleibt dadurch in seiner Entwicklung auf dem damaligen Alters- und Erlebnisniveau stehen.
Information
[lat.] Als räumliche oder zeitliche Folge physikalischer Signale, die mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten oder Häufigkeiten auftreten, sich zusammensetzende Mitteilung, die beim Empfänger ein bestimmtes (Denk-)Verhalten auslöst.
Inhalts-/Bedeutung-Reframing
Einer Aussage eine andere Bedeutung verleihen. „Was kann die Aussage noch bedeuten?” Beispiel: „Ich bin zu stur, wenn ich mit meinen Kollegen über das Projekt spreche!” – „Du bist nicht stur, sondern Du stehst eben zu Deinen Prinzipien!”
Inkompatibel
[lat.-mlat. ] Zwei Reaktionen, die wegen spezieller Merkmale oder wegen des Zeitfaktors nicht gleichzeitig auftreten können.
Inkongruenz
[lat.] Nichtübereinstimmung. Ein Zustand, in dem man nicht voll und ganz von dem überzeugt ist, was man gerade sagt oder tut und bei dem dieser Widerspruch im Verhalten nonverbal zu erkennen ist, z.B. durch eine asymmetrische Körperhaltung.
Widerspruch zwischen den verschiedenen Ebenen der Kommunikation. Wir können zwischen simultaner und suggestiver Inkongruenz unterscheiden. Bei der ersteren ist der Widerspruch gleichzeitig da und bei der zweiten nacheinander. Ggs. Kongruenz.
Inkonsistent
[lat.-nlat.] Ohne Bestand, ohne Dauer. Widersprüchlich, unzusammenhängend in der Gedankenführung.
Innerer Dialog
Im NLP geht man davon aus, daß jeder Mensch permanent mit sich selber spricht (außer in Momenten großer Konzentration oder Meditation). Dieser innere Dialog ist uns in der Regel nicht bewußt, hat aber großen Einfluß auf unser Erleben und Verhalten. NLP thematisiert den inneren Dialog, indem die bewußte Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird. Dadurch können erstaunliche Veränderungen im Erleben und Verhalten erzielt werden.
Innere Landkarte
Dieser Begriff ist eine Metapher für die Tatsache, daß jeder Mensch seine individuellen Erfahrungen mit der Realität auf seine individuelle Weise abspeichert. Wir haben in unseren Köpfen also nicht die Realität selbst, sondern eine auf einzigartige Weise reduziertes und verzerrtes Abbild, das sich von Mensch zu Mensch gewaltig unterscheidet!
Die Beschaffenheit der inneren Landkarte repräsentiert die individuellen Erfahrungen mit der Realität und entspricht unseren bevorzugten Wahrnehmungsstrategien, wobei die VAKO-Anteile verschieden stark ausgeprägt sind.
Innere Prozesse
Denkweisen; die Interaktion von Kriterien, Kriteriums-Äquivalenzen, Annahmen über Ursache-Wirkungszusammenhänge, Repräsentation und Evaluierungen, die zusammen zu dem subjektiven Erleben und Verhalten einer Person in einer bestimmten Situation führen.
Installieren
[lat.-mlat.] Etwas auf Dauer bei jemanden einrichten, im NLP kann z.B. eine Strategie durch eine Kombination von Ankern, Zugangs-Hinweisen, Metaphern und Future Pacing installiert werden.
Integration
[lat.] (Wieder)herstellung einer Einheit (aus Differenziertem); Vervollständigung, Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes.
Internal/Internale Repräsentation
[lat.] Innerlich. Das innere Erleben betreffend. Ein inneres Informationsmuster, aus inneren Bildern, Klängen, Gerüchen, Gefühlen usw. bestehend.
Interner Zustand
Augenblicklicher kognitiv-emotional-physiologischer Gesamtzustand, der das aktuelle Verhalten einer Person bestimmt.
Intonation
[lat.-mlat. „einstimmen”] Veränderung des Tones nach Höhe und Stärke beim Sprechen oder Singen von ganzen Sätzen oder Silben, Tongebung. Sich darauf zu kalibrieren, was die Intonation beim anderen auslöst, ist wichtig beim pacen und Hypno-Talk.
Intuition
[lat.-mlat.] Das unmittelbare, nicht logisch ableitbare, nicht auf Nachdenken beruhende Erkennen, Erfassen eines Sachverhaltes oder eines komplizierten Vorganges. Eingebung, (plötzliches) ahnendes Erfassen. Der sogenannte „Sechste Sinn".

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